Wolf Bröll
Wenn Wolf Brölls Steine Skulpturen werden
Jahrhundertelang ging es den Künstlern darum, Abwesendes anwesend zu machen, indem sie Anwesendes wenn nicht abwesend, so doch sichtbar machten. Im Bild konnten der Gott, die Landschaft, ein historisches oder mythologisches Ereignis, ein individueller Mensch nur in Erscheinung treten und Präsenz gewinnen, indem das Material, aus dem es bestand, vergessen gemacht wurde. Selbst als die Bilder nicht mehr allein als Kultbilder geschätzt wurden, sondern als Kunstwerke, wurde ihre Qualität auch anscheinend daran gemessen, inwieweit der jeweilige Künstler dieses Material beherrscht hatte, ihm einen Darstellungswert aufoktroyiert hatte. Der gerade im Dreidimensionalen Medium besondere Verblüffung hervorrufen konnte, wie der immer wieder bemühte Pygmalionmythos belegt.
Ausstellungen (Auswahl)
1969/72 | Volontariat als Fotograf, |
1974/78 | Fotograf im Institut für visuelle Kommunikation und Design, Prof.Kapitzki, Berlin |
1981/83 | Hauptstudium in Kassel bei Prof.Arnold |
seit 84 | Teilnahme an zahlreichen Bildhauersymposien, Projekte Kunst im öffentlichen Raum, Professur an der Hochschule Vechta |
2004 | Projekt „Ariadne on Naxos“, |
2005 | 1. Preis beim internationalen Skulpturenwettbeweb „Peer Gynt“ (Henrik Ibsen) in Oslo, Norwegen |
2005/06 | Realisierung der Granitskulptur „Solveig at the hut“ für die Stadt Oslo, Norwegen |
bis 2006 | in 25 Städten ca. 50 große, auch mehrteilige Skulpturen im öffentlichen Raum, viele Ausstellungen, auch im öffentlichen Raum lebt und arbeitet in Mandelbeck bei Northeim und in Vechta |

