Folkert Rasch
UNTIEFEN
Wenn im Wattenmeer die verzweigten Wasserrinnen der Priele bei beginnender Flut sich füllen oder bei Ebbe, trotz starker Sogwirkung, so viel Wasser enthalten, dass sich die Flächen miteinander verbinden, sind die Niedrigwasser - die Untiefen - der große Spiegel des Himmels.
Auf dieser Fläche der Stille wechseln Abend und Morgen. Die schwebenden Daseinsebenen halber Wirklichkeit, in der der Tag verläuft, sind ein Thema, das sich bei den mediterranen Landschaften mit Bäumen oder den Häusern mit Booten vorbereitet.
Ausstellungen (Auszug)
1961 | in Wilhelmshaven geboren |
1984 | Studium der Malerei an der HBK Braunschweig bei den Professoren Lienhard von Monkiewitsch und Hermann Albert |
1990 | Meisterschüler von Prof. Albert |
1992 | lebt und arbeitet Folkert Rasch in Köln |

